Travelling Conference in Australien – 17.-23. Februar 2019

Im Rahmen einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Travelling Conference haben sich vom 17. bis 23. Februar im australischen Brisbane und Cairns Wissenschaftler der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), der Technischen Hochschule Wildau sowie Unternehmer der ZIM-Kooperationsnetzwerke „Umwelttechnologien und Bodenrekultivierung“ (UtBr) und „Mikroalgen“ mit Wissenschaftlern der University of Queensland und Unternehmern aus Queensland getroffen. Die insgesamt mehr als 40 Teilnehmer aus Deutschland, überwiegend aus der Lausitz, sowie dem australischen Bundesstaat Queensland, vereinbarten dabei die Vorbereitung und Durchführung gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie der gegenseitigen Unterstützung von Vertriebsaktivitäten. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten des gemeinsamen Trainings sowie des Austausches von technologieorientierten Startups zwischen der Lausitz und Brisbane von den Vertretern der University of Queensland, der BTU Cottbus-Senftenberg sowie der in Berlin ansässigen VC-POINT GmbH erörtert.

Bereits im November 2018 hatten sich australische und deutsche Vertreter zu einer gemeinsamen Netzwerkveranstaltung auf dem BTU-Campus in Cottbus getroffen, um gemeinsam Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit, insbesondere in den Bereichen Agrar, Rekultivierung von Bergbaufolgelandschaften sowie Mikroalgen, zu erörtern. Mit der Travelling Conference in Brisbane und Cairns wurden die gemeinsamen Bestrebungen nun erweitert und vertieft. Neben regionalen Aspekten zu den Themen Umwelttechnologien und Mikroalgen – verschiedene australische Referenten stellten hier die Vorzüge und Chancen in der Region Queensland vor – wurden Möglichkeiten einer internationalen Zusammenarbeit zwischen deutschen und australischen Unternehmen erforscht.

Zudem wurden Einzelheiten des neuen geplanten internationalen ZIM-Kooperationsnetzwerkes „Water4all“ vorgestellt, dem neben deutschen und australischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen auch solche aus den USA, den Niederlanden und Kasachstan beitreten sollen.

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