Gemeinsames Netzwerktreffen „Umwelttechnologie und Bodenrekultivierung“ und „Mikroalgen“ – 26.-27. November 2018

Zum ersten gemeinsamen Netzwerktreffen der internationalen ZIM-Kooperationsnetzwerke „Umwelttechnologie und Bodenrekultivierung“ (UtBr) und „Mikroalgen – nachhaltige Quelle hochwertiger Naturstoffe“ trafen sich am 26. und 27. November rund 60 geladenen Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Besonders erfreulich war die Anwesenheit der australischen Netzwerkpartner, insbesondere Prof. Ben Hankamer von der University of Queensland und Steve Zeiger von der Firma Greenbelt sowie  Herr Dr. Michael Henderson von der Australian Trade and Investment Commission und John Kidd von der Australischen Botschaft.

Den Beginn zweier ereignisreicher und interessanter Tage machte eine Begehung der Nagola Re GmbH in Jänschwalde, Mitglied des Netzwerks „UtBr“. Das Unternehmen wurde im Jahr 2011 gegründet und widmet sich dem Erhalt sowie der Wiederherstellung der naturräumlichen Identität der Landschaft im Lausitzer Braunkohlerevier, einer stark vom Bergbau geprägten Landschaft.

Nach dem Umzug ins Cottbusser Congress Hotel Lindner war der restliche Tag geprägt von interessanten Vorträgen und Podiumsdiskussionen, etwa zu den „Möglichkeiten der deutsch-australischen Kooperationen im Agrarbereich“, der „Stammoptimierung – Evolution von Mikroalgen im Labor“ oder den Anforderungen an die Rekultivierung von Bergbaulandschaften im Labor“. Zwischendurch gab Dr. Kerstin Röhrich von der VDI I VDE Innovation + Technik GmbH einen Überblick über „VDI I VDE- Anforderungen an F/E-Projekte“.

Am Nachmittag fand man sich in den Räumen der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg zusammen. Nach einer Begrüßung durch Präsidentin Prof. Christiane Hipp informierte die Vizepräsidentin der Hochschule für Wissens- und Technologietransfer und Struktur Prof. Katrin Salchert über die „BTU als Technologie- und Innovationshub“ in der Lausitz.

Wie das Thema Bodenrekultivierung in Australien behandelt wird, schilderte der Australier Steve Zeiger anhand seines Unternehmens Greenbelt: „New kinds of ecological farming in Australia“.

Per Videobotschaften zugeschgaltet waren aus dem Mikroalgennetzwerk Dr. EonSeon Jin (Hanyang Universität/ Südkorea) sowie aus dem Netzwerk „UtBr“ Sharon Denny (Global Futuremakers/ Australien).

Den Abschluss des zweitägigen Netzwerktreffens bildete eine beeindruckende LEAG Tagebauführung in Jänschwalde am Dienstagvormittag. Unter der Leitung von Christina Grätz wurden hier die verschiedenen Schritte von der Bodenabtragung bis hin zur Rekultivierung der Braunkohleflächen praktisch aufgezeigt.

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